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Klein aber fein!


Eine kleine Gruppe hatte beim ÖGSV Wintercamp großen Spaß!

Trotz schwieriger Voraussetzungen hat auch heuer wieder ein Wintercamp des ÖGSV für 10-15jährige stattgefunden. Unter der Leitung von ÖGSV Jugendleiterin Melina Velissaris hatten die Jugendlichen in der ersten Jännerwoche auf dem Kitzsteinhorn in Salzburg ideale, winterliche Bedingungen, um sich im Schnee so richtig austoben zu können. Dazu gab es auch noch ein Bewegungsprogramm in der Halle! Vor allem das Merkball-Spielen hat allen richtig viel Spaß gemacht. Zudem haben unsere Betreuer ein paar neue Talente gesichtet!

Zum Beispiel Tobias Dauer, erst 11 Jahre, aber als „echter, gebürtiger Tiroler“ natürlich schon sehr stark auf Skiern unterwegs. Für Tobi machen wir uns jetzt auf die Suche nach einem passenden Skiverein in der Umgebung von Innsbruck, damit wir Ihn auch als ÖGSV ein wenig fördern können!

Elias Weissenbacher, auch erst 12j., hat heuer bei der U14 Meisterschaft schon gewonnen! Er träumt jetzt schon von der Teilnahme an einem Großevent, wie den Winter-Deaflympics. Für 2027 wird es sich vielleicht noch nicht ausgehen, aber wer weiß, wie schnell er sich weiterentwickelt.

In wenigen Tagen starten die beiden Youngster übrigens auch bei den Österreichischen Alpin-Meisterschaften der Gehörlosen am Glungezer (11.-14.Jänner), einem kleinen Skigebiet unterhalb des Patscherkofel, nicht weit von Hall in Tirol.

Übrigens: auch die Betreuer der Jugendlichen sind höchst sportlich unterwegs. Arian Mossawat ist Österreichs aktuell einziger professioneller Handball-Tormann mit Hörschwäche und spielt schon in der 2. Handball-Bundesliga. Simon Huttegger ist einer der besten Beachvolleyballer des ÖGSV, und Jessica Grois ist die Snowboarderin unter den Betreuern. Und natürlich Jugendleiterin Melina Velissaris, die noch vor kurzem Teil der ÖGSV-Boarder-Nationalmannschaft war!

Die Verantwortlichen freuen sich über ein gelungenes Camp und arbeiten bereits am nächsten Kidscamp, dem Sommersport-Juniorcamp in Maria Alm/Hintermoos. Details und Anmeldemöglichkeiten dazu gibt’s in Kürze.

Das Kitzsteinhorn in Kaprun, Teil der Hohen Tauern und der Glocknergruppe hat ja eine lange Geschichte und Tradition als Wintersport-Ort und ist mit dem Gletscher und der Gletscherbahn entsprechend schneesicher. Leider ist Kaprun und die Gletscherbahn aber auch ein denkwürdiger Ort. Im November 2000, also vor 24 Jahren ereignete sich in der Standseilbahn eine Brandkatastrophe, bei der 115 Menschen gestorben sind, darunter auch vier talentierte Skifahrer des Gehörlosenverbandes. Wir halten Sandra Mayr, Karl Hutegger, Stephan Mohr und Josef Schaupper, den Doppelweltmeister aus Goldegg in ewiger Erinnerung!

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