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Geschichte

Geschichte


Eine kleine Geschichte des Österreichischen Gehörlosen Sportverbandes
(mit seinen Titeländerungen im Laufe von sechs Jahrzehnten):

Der erste Dachverband Österreichs wurde durch Hrn. Heinrich Prochazka, später langjähriger Präsident, mit seinem Vorstand am 1. März 1931 unter den Namen „Hauptverband für Gehörlosen-Sport in Österreich“ gegründet. Das Bundeskanzleramt gab am 18. Mai 1931 dem Hauptverband die Erlaubnis zur Vereinstätigkeit.

Bild von links nach rechts: H. Musil, H. Prohaska, H. Weigl, F. Hofer, H. Marik, Hrabak, H. Brunner

Im Jahre 1938 wurde Österreich von den Nationalsozialisten okkupiert. Die Reichshauptstadt war nunmehr Berlin, Wien nur noch Provinzhauptstadt. Daher musste auf Befehl des Reichsgaues Wien am 13. Februar 1940 der Name auf „Wiener Gehörlosen Sportverein“ geändert werden. Erst nach Kriegsende stellte der Vorstand des damaligen Verbandes den Antrag an das Bundesministerium für Inneres den Namen auf: „Hauptverband für Gehörlosen-Sport in Österreich“ zu ändern. In Folge am 24. Juli 1946, wurde der Verband unter diesem Namen wieder reaktiviert.

Schon nach kurzer Zeit am 18. Juni 1948, wurde der Verbandsname neuerlich in „Verband der Gehörlosen Sportvereine in Österreich“ geändert. Danach stellten der Präsident, Hr. Heinrich Weigl, und sein Sekretär, Hr. Alexander Beer, auf Beschluss der Generalversammlung den Antrag auf Änderung in „Österreichischer Gehörlosen Sportverband“ (ÖGSV). Unter diesem Namen wurde durch Erlass des Bundesministeriums für Inneres, Generaldirektion für öffentliche Sicherheit, unser Verband am 20. April 1960 offiziell zugelassen.

Nun trägt der Verband „Österreichischer Gehörlosen Sportverband“ seinen Namen seither, somit die längste Zeit seines Bestehens. Möge „er“ auch die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte unter diesem Namen weiter bestehen!

 

Die Präsidenten des Verbandes von anno dazumal bis heute:

1931 – 1960  Heinrich Prochazka
1960 – 1966  Heinrich Weigl
1966 – 1971  Kurt Siakala
1971 – 1972  Heinrich Weigl
1972 – 1973  vakant
1973 – 1975  Alois Stolzenberger
1975 – 1977  vakant
1977 – 1985  Franz Neuweg
1985 – 1989  Oskar Jedinger
1989 – 1992  Franz Neuweg
1993 – 1995  Hans Domes
1996 – 2005  Herbert Grill
2005 – 2009  Herbert Kanai
2009 –         Günther Duschet

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Veröffentlicht am 6. Februar 2015 um 10:36

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